IBM und Maersk Blockchain-basierte Plattform

Die Blockchain-Technologie hat sich in verschiedenen Branchen als sehr hilfreich erwiesen, insbesondere bei Lieferketten- und Logistikprozessen. Aus diesem Grund haben IBM und Maersk vor einiger Zeit eine gemeinsame Blockchain-Versandplattform namens TradeLens entwickelt. Laut Reuters haben sich zwei der größten globalen Reedereien, Mediterranean Shipping Co (MSC) und CMA CGM, angemeldet, um die Plattform zu nutzen. Diese beiden Unternehmen schließen sich weiteren großen Spediteuren wie Zim Integrated Shipping Services, Asia’s Pacific International Lines (PIL) und der Maersk-Tochter Hamburg Süd an. Die Plattform verfügt auch über mehr als 100 Lieferkettenbetreiber, Hafenbehörden, Frachteigentümer und meine anderen, die zum Service beitragen.

TradeLens zielt darauf ab, den mit dem Versandprozess verbundenen Papierkram, Kosten und Zeitaufwand zu reduzieren. Die Plattform wird es beiden Parteien ermöglichen, etwa 50% aller auf dem Seeweg beförderten Güter mittels Distributed Ledger-Technologie (DLT) zu verfolgen. In der Vergangenheit mussten die Reedereien alles auf dem Papier abrechnen und verloren Zeit und Geld. Dank der Blockchain-Technologie ermöglicht TradeLens eine einfachere Verfolgung von Containern, Temperaturkontrolle und Gewichtsverfolgung.

Blockchain scheint die Zukunft zu sein, wenn es um Supply-Chain- und Logistikunternehmen geht, mit einem Treffen auf dem Weltwirtschaftsforum, an dem über 100 der wichtigsten Unternehmen dieser Branchen teilnahmen. Bei dem Treffen einigten sich die Teilnehmer auf die Standardisierung von Blockchain-Anwendungen in der Branche, um die bestehenden Dienstleistungen in Unternehmen und Behörden zu verbessern.

Das Engagement dieser beiden Unternehmen geht über die reine Nutzung der Plattform hinaus. Wie berichtet, werden CMA CGM und MSC auch einen Blockchain-Knoten auf dem Hyperledger Fabric betreiben und sich an einem Konsens zur Validierung von Transaktionen beteiligen. Grundsätzlich werden die Carrier dabei als Validatoren für das Netzwerk fungieren. Darüber hinaus werden beide Unternehmen im TradeLens Advisory Board vertreten sein, um die Neutralität der Plattform zu fördern.

Als er zu den Nachrichten Stellung nahm, sagte Rodolphe Saade, Vorstandsvorsitzender und Chief Executive von CMA CGM:

Die Tatsache, dass wir unsere Kräfte bündeln und einen Standard in der Branche schaffen, ist viel stärker.

André Simha, Chief Digital & Information Officer bei MSC, kommentierte MSC ebenfalls:

Die digitale Zusammenarbeit ist der Schlüssel zur Entwicklung der Containerschifffahrt.