Japan und die Europäische Zentralbank äußern sich besorgt über Facebook Stablecoin

 

Obwohl viele Regierungen und Regulierungsbehörden das Potenzial der Blockchain-Technologie und sogar die Einführung von Kryptowährungen auf der einen Seite gesehen haben, zögern andere immer noch, Kryptos gemeinsam einzuführen. Erst vor wenigen Tagen stimmte der stellvertretende Gouverneur der Bank of Japan, Masayoshi Amamiya, dem zu, was die meisten Regierungen in Bezug auf die bevorstehende Stallmünze Facebook, alias Libra, gesagt haben. Laut dem stellvertretenden Gouverneur muss Facebook die Vorschriften über Geldwäsche und Risikomanagement von Vermögenswerten vollständig einhalten, bevor es überhaupt die Einführung einer eigenen Kryptowährung in Betracht zieht.

Amamiya weist ferner darauf hin, dass Facebook verantwortungsbewusst handeln und die Vorschriften einhalten muss, um die Sicherheit der täglichen Transaktionen in ihrem Netzwerk zu gewährleisten. Obwohl Facebook nur ein kurzes Whitepaper über sein Projekt veröffentlicht hat, das kaum die Details der Technologie und des Stallmünzen erklärt, haben viele Länder bereits dazu Stellung genommen und auf die Risiken hingewiesen, die ein solches Digital Asset für die Wirtschaft darstellen könnte. Amamiya warnt die Finanzinstitute und rät ihnen, wachsam zu bleiben, was die Auswirkungen von Facebook Stablecoin auf das Bankensystem betrifft.

Was Libra betrifft, so müssen wir bedenken, dass die potenzielle globale Nutzerzahl enorm sein könnte.

Japan ist nicht das einzige Land, das die Notwendigkeit der Schaffung von Vorschriften betont, die einen Rahmen für die Zusammenarbeit der Libra mit dem bestehenden Finanzsystem bieten können. Die Europäische Zentralbank hat auch ihre Bedenken in Bezug auf Libra geäußert. Nach Angaben des Finanzinstituts müssen die Regulierungsbehörden schnell handeln und Vorschriften durchsetzen, die Facebook zwingen, innerhalb des bestehenden Finanzsystems zu handeln. Benoit Coeure, ein geschäftsführendes Mitglied der Europäischen Zentralbank, kommentierte das Thema wie folgt:

Es kommt nicht in Frage, dass sie sich in einer regulatorischen Lücke für ihre Finanzdienstleistungsaktivitäten entwickeln können, weil es einfach zu gefährlich ist…. Wir müssen schneller handeln, als wir es bisher tun konnten.

Coeure ist jedoch nicht ganz gegen Kryptowährungen. Das Vorstandsmitglied stimmte darin überein, dass die digitalen Währungen Mängel im bestehenden Finanzsystem aufdecken, insbesondere das Versäumnis der Banken, neue Technologien schnell genug einzuführen.

Alle diese Projekte sind ein ziemlich nützlicher Weckruf für die Regulierungsbehörden und Behörden, da sie uns ermutigen, eine Reihe von Fragen zu stellen und uns dazu bringen könnten, unsere Vorgehensweise zu verbessern.